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Doppelanschlag in Lahore: Über 40 Tote

Ostpakistanische Stadt im Visier der Taliban

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Bei einem Doppelanschlag auf das pakistanische Militär haben zwei Selbstmordattentäter am Freitag in Lahore mehr als 40 Menschen mit in den Tod gerissen.

Lahore (AFP/dpa/ND). Nach Angaben der Polizei wurden zudem mindestens 134 Menschen bei den Anschlägen in den Nähe eines belebten Marktes in der ostpakistanischen Stadt verletzt. Die beiden Selbstmordattentäter zündeten ihre Sprengsätze demnach im Abstand von nur 15 Sekunden.

Nach Angaben des Zivilschutzes starben bei dem bereits zweiten Anschlag in Lahore in dieser Woche 43 Menschen, darunter auch fünf Armeeangehörige. Ein Vertreter der Sicherheitskräfte sprach von 45 Toten und mindestens sechs Soldaten unter den Opfern. Den Angaben zufolge kamen die Selbstmordattentäter zu Fuß und nahmen Armeefahrzeuge ins Visier. Sie zündeten ihre Sprengsätze, als sich die Menschen gerade zum Essen gesetzt hatten.

Während die Gewalt nach dem US-geführten Einmarsch in Afghanistan vor allem im westpakistanischen Grenzgebiet eskalierte, galt die Kulturmetropole Lahore unweit der indischen Grenze noch lange Jahre als relativ sicher. Doch mit der Ruhe ist es seit einiger Zeit auch in der Hauptstadt der Provinz Punjab vorbei – der Anschlag vom Freitag, zu dem sich die pakistanischen Taliban bekannten, war der schwerste jemals in Lahore. Ende vergangenen Jahres wurden 30 Menschen getötet, als zwei Bomben fast zeitgleich in einer belebten Einkaufspassage in der Stadt explodierten.

Erst am vergangenen Montag starben bei einem Selbstmordanschlag auf ein Büro von Terrorfahndern der Polizei Punjabs in Lahore 15 Menschen.

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