Staat lässt sich das Stromnetz entgehen

Vattenfall Europe verkauft Netz in Ost- und Norddeutschland mit hohem Gewinn an neue Betreiber

Mit Vattenfall hat erneut ein Energieriese sein Hochspannungsnetz an einen unabhängigen Betreiber abgegeben. Die Entflechtung der Stromkonzerne nimmt Gestalt an.

Berlin (dpa/ND). Nach E.on hat nun auch Vattenfall sein deutsches Hochspannungsnetz an Investoren im Ausland verkauft. Die 9700 Kilometer langen Stromtrassen im Osten und Norden der Republik gehen für rund 500 Millionen Euro an den staatlichen belgischen Netzbetreiber Elia und den australischen Investor Industry Funds Management (IFM). Die Transaktion wurde am Freitag bekanntgemacht. Sie werde »keine Auswirkungen auf die Übertragungstarife für Endverbraucher haben«, teilten die neuen Eigentümer in Berlin mit.

Damit haben zwei der vier deutschen Stromriesen ihr Netz abgegeben. Die beiden anderen, RWE und EnBW, wollen ihre Leitungen jedoch behalten. Die von der Bundesregierung angestrebte unabhängige Gesellschaft mit einem gesamtdeutschen Netz ist dadurch in weite Ferne gerückt.

Das Vattenfall-Netz ist das Rückgrat der Versorgung von mehr als 18 Millionen Menschen. Es sichert die Verbindung von Europas größtem Strommarkt nach Dänemark, Pol...

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