Wie schafft man ökologischen Sozialismus?

Über Wege zu einem umweltfreundlichen, antikapitalistischen Gesellschaftssystem

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Über die drohende Klimakatastrophe als »Herausforderung für einen neuen Internationalismus« diskutierten am Wochenende in Kassel 80 Vertreter linker Strömungen inner- und außerhalb der LINKEN. Zur »Konferenz für Ökologie und Sozialismus« hatten die Bildungsgemeinschaft SALZ und die Rosa-Luxemburg-Stiftung geladen.

Mit der Konzentration der jüngsten Konjunkturprogramme auf Straßenverkehr, Abwrackprämien, Subventionen für die Autokonzerne und Steuererleichterungen sei gezielt eine »Dinosaurierstruktur« gestärkt worden, die »hauptverantwortlich für die Umwelt- und Klimakrise ist«, kritisierte Winfried Wolf, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac und SALZ. Ein Drittel des Umsatzes der 500 weltgrößten Unternehmen entfalle auf die Bereiche Öl, Auto und Flugzeugbau. Diese Marktmacht durchdringe alle Sphären des gesellschaftlichen Lebens.

Die auf chinesische Umweltpolitik spezialisierte Sinologin Eva Sternfeld stellte die mit der rasanten industriellen Entwicklung in China einhergehenden Umweltprobleme dar, die auch zu sozialen Konflikten führen könnten.

Ökologie fußt auf Planung

»Eine ökologisch verantwortbare Wirtschaftsweise ist nur unter der Voraussetzung einer gesamtgesellschaftlichen Planung möglich«, sagte der Mediziner und Ökosozialist ...


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