Die Treuhand war eine Sturzgeburt

Ex-Wirtschaftsministerin Christa Luft weist »falsche Vorwürfe« gegen die Modrow-Regierung zurück / Die Ökonomin war 1990 Wirtschaftsministerin der Modrow-Regierung

ND: Am 15. März 1990 beschloss die Ministerkammer der DDR das Statut einer Treuhandanstalt. Das Volkseigentum sollte treuhänderisch verwaltet werden und dadurch der Allgemeinheit bewahrt bleiben. Aktuell wird im Zuge der Einheitsjubiläen auf die Kritik an der Arbeit der Treuhandanstalt in der Bundesrepublik erwidert, diese sei Kind der Modrow-Regierung. Trifft Sie dies?
Luft: Dieser Vorwurf wird – offenkundig zur Bedienung bestimmter Interessen – immer wieder aufgewärmt. So jüngst in einer Fernsehsendung durch den letzten DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maizière. Der Vorwurf ist so falsch wie perfide. Jeder Interessierte kann den Beschluss der Modrow-Regierung zur Gründung der Treuhandanstalt im Gesetzblatt der DDR nachlesen. Dort sind unsere Zielstellungen unmissverständlich formuliert. Perfide ist er deshalb, weil alles Negative der Modrow-Regierung angelastet werden soll. De Maizière kennt die Zusammenhänge besser. Er ...

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