Eine Politik des Schrumpfens

Globalisierungskritisches Netzwerk Attac diskutiert über Wachstumskritik

Matthias Schmelzer ist Mitglied im bundesweiten Koordinierungkreis von Attac.
ND: Am Wochenende tagte der Attac-Rat mit dem Schwerpunktthema Wachstumskritik. Was hat Attac gegen Wirtschaftswachstum?
Schmelzer: Es gibt verschiedene Aspekte, warum Wirtschaftswachstum problematisch ist. Ganz zentral ist die ökologische Wachstumskritik. Wir, das heißt der globale Norden, müssen bis zum Jahr 2050 den CO2-Ausstoß um 90 Prozent reduzieren. Und diese Reduktion ist nicht möglich, wenn das Bruttosozialprodukt anwächst. Die derzeitigen Innovationen reichen bei Weitem nicht aus, um eine derartige Reduktion des CO2-Ausstoßes bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. Wenn wir bis 2050 eine Wirtschaft wollen, die ein gerechtes Leben für alle Menschen auf diesem Planeten ermöglicht, müssen wir jetzt damit anfangen, emanzipatorische Konzepte für eine Ökonomie jenseits des Wachstums zu entwickeln.

Wie muss man sich eine Politik des Schrumpfens vorstellen?
Das Schrumpfen ist kein ausgearbeitetes Modell, sondern eher ...


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