Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Osterwandern auf Gelände des Bombodroms

Schweinrich (ND). Zu einer Osterwanderung auf dem Bombodromgelände rufen die Unternehmervereinigung »Pro Heide«, die Aktionsgemeinschaft »Freier Himmel«, die Friedensinitiative Kyritz-Ruppiner Heide, die Rosa Heide und die Sichelschmiede auf. Das berichtete gestern Hans-Peter Laubenthal von der Sichelschmiede.

Gestartet werde am Ostersonntag um 14 Uhr an der Mahnsäule östlich von Schweinrich. Die Säule steht an der Straße nach Flecken Zechlin. Zum ersten Mal werde die Wanderung in Absprache mit der Bundeswehr direkt auf das Bombodromgelände führen.

Der Kampf für die zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide sei noch nicht ausgestanden, hieß es. Zwar erklärte der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) im Juli vergangenen Jahres den Verzicht auf einen Luft-Boden-Schießplatz. Das Verteidigungsministerium habe sich jedoch noch immer nicht geäußert, ob es die Heide anderweitig militärisch nutzen wolle. Das werde geprüft, habe es geheißen.

Die Bevölkerung habe sich nach 17 Jahren Kampf gegen die Bundesregierung durchsetzen können. »Aber wir wollen nicht auf halbem Wege stehen bleiben«, sagte Klaus Günther von »Pro Heide«.

»Der Bürgerprotest richtet sich nun nicht mehr gegen das Bombodrom«, betonte Barbara Lange von der mecklenburgischen Aktionsgemeinschaft »Freier Himmel«. »Wir fordern eine zivile Zukunft der Heide.«

Die brandenburgische Bürgerinitiative »Freie Heide«, die bislang den Ostermarsch organisierte, verzichtete erstmals darauf. Das Ziel sei erreicht, lautete die Begründung.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln