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Treberhilfe-Boss zerstörte Vertrauen

Zweifelhaftes Geschäftsgebaren bringt die ganze Branche in Verruf, befürchten Wohlfahrtsverbände

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Maserati-Affäre um die Treberhilfe hat Konsequenzen für andere Sozialbereiche. Das befürchten jedenfalls die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Paritätische Wohlfahrtsverband. Zur Zeit laufen nämlich die Verhandlungen über die Fortschreibung des sogenannten LIGA-Vertrages. In dieser Abmachung, die von 2006 bis Ende 2010 gilt, ist ein Teil der sozialen Grundversorgung der Stadtbevölkerung zwischen Senat und Wohlfahrtsverbänden geregelt: In insgesamt 116 Projekten wurden allein im Jahr 2009 Mobilitätsdienste, Senioren- und Behindertenberatungsstellen, Hospize, Schuldnerberatungen und Migrantensozialdienste betrieben.

Für diese Sozialleistungen aus dem sogenannten Zuwendungsbereich wendete das Land Berlin im vergangenen Jahr fast 13 Millionen Euro auf. Vor der Affäre um die mögliche Veruntreuung bei der Treberhilfe stand außer Frage, dass der LIGA-Vertrag erneut für vier Jahre verlängert werde, meint der Geschäftsführer des Paritätischen ...


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