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Neuer Währungsstreit in Sicht

US-Senatoren verlangen von China Aufwertung des Yuan

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der internationale Druck auf China, seine Währung aufzuwerten, nimmt zu. US-Senatoren möchten Strafzölle gegen chinesische Importe einführen.

Der US-Kongress will Präsident Barack Obama in einen Währungsstreit mit China zwingen. Am Dienstag brachte eine Gruppe einflussreicher Demokraten und Republikaner im Senat einen Gesetzesvorschlag ein, der China zum Währungsmanipulator erklärt. Bei einer Annahme des Gesetzes würden Strafzölle gegen Importe aus China fällig werden.

US-Unternehmen haben Mühe, mit Importen aus China zu konkurrieren. Der Überschuss im Handel mit den USA betrug im vergangenen Jahr 230 Milliarden Dollar und dürfte dieses Jahr noch massiv anwachsen, wenn die Wirtschaft wieder anzieht. Würde der Yuan nicht weiter künstlich niedrig gehalten, dürfte das Defizit weniger stark ansteigen, sagen Beobachter. Einstweilen sollen Importzölle dieses Ungleichgewicht korrigieren und Exportweltmeister China zum Einlenken bewegen. Kritiker warnen aber, dass China aufhören könnte, die US-Schulden zu finanzieren. Peking hält 890 Milliarden Dollar an US-Schatzbriefen und 2,4 Bill...


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