Jörg Meyer 19.03.2010 / Bewegung

Agentur für Arbeit darf nicht befristen

Bundesarbeitsgericht erklärt 5000 befristete Verträge für nicht rechtens

Nach Medienberichten will Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Befristung von Arbeitsverhältnissen mit einem neuen Gesetz erleichtern. Die Pflicht zur Angabe von Sachgründen soll nach ihren Plänen aufgeweicht werden. Das Bundesarbeitsgericht erklärte unterdessen 5000 befristete Verträge bei der Agentur für Arbeit für rechtswidrig.

Bald jeder Saftladen mit sachgrundlosen Befristungen der Arbeitsverträge? ND-

Das letzte Laub raschelt noch im Wind, den die neue Studie des Institus für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gestern verursacht hatte – die Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse ist von 5,7 Prozent 1991 auf 8,9 Prozent 2009 gestiegen, und die Hans-Böckler-Stiftung rechnet für die Zukunft mit einer Ausweitung befristeter Stellen –, da pustet die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) wieder kräftig in den Blätterwald.

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