Gabi Kotlenko 20.03.2010 / Reise

Mit Bart Simpson auf der Loipe, Felix Neureuther im »Bären« ...

... und Eberhard Riedel auf dem Place of Fame im Schweizerischen Adelboden und Kandersteg

Familie Simpson beim Kandersteger NordicDay

»Da hinten in der Ecke sitzt immer der Felix«, sagt Jürg Blum. Stolz und vor allem Sympathie sind nicht zu überhören in der Stimme des Vizetourismuschefs von Adelboden im Berner Oberland. Der Felix heißt mit Nachnamen Neureuther, gewann vor einer Woche in Garmisch-Partenkirchen das zweite Weltcuprennen seiner Karriere und belegte bei Olympia in Vancouver Platz 8 im Riesenslalom. Im schweizerischen Adelboden im Berner Oberland lieben sie ihn, als sei er einer der ihren. Und im Hotel »Bären« besonders. Denn hier wohnt die deutsche Mannschaft jedes Jahr im Januar während des legendären Weltcupwochenendes. »Felix ist unser Liebling«, sagt Jürg Blum. Sein Wunsch, der Felix möge das letzte Weltcuprennen der Saison gewinnen, ging prompt in Erfüllung. »Außerdem«, meint er schelmisch grinsend, »wenn ein Deutscher hier gewinnt, bringt das zwei Prozent mehr Gäste. Wir freuen uns auch, wenn ein Österreicher gewinnt, aber mehr Gäste bringt das nicht.« Die haben selber genug Berge. Eigentlich ist den Adelbodenern egal, wer gewinnt. Das Publikum feiert jeden, es ist einfach skiverrückt. An den Weltcup-Wochenenden herrscht Ausnahmezustand, ist Party überall – etwa so wie Karneval im Rheinland. Ein Hotelzimmer zu bekommen, ist wie ein Sechser im Lotto.

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