Konfusionen und Konformismus

Linke Positionen im Wandel der Zeit

  • Von Gerhard Hanloser
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Während Antizionismus ein Ausweis revolutionärer Grundhaltung war, ist der heutige Prozionismus ein Zeichen konformistischer Gesinnung.

Prozionistisches Emblem, 2006

Am Anfang stand die Staatskritik. Wer den Zionismus von links kritisierte, lehnte mehrheitlich die nationalistische Beschränkung dieser Ideologie und Bewegung ab. Das Ziel sollte doch die staaten- und klassenlose Weltgesellschaft sein. Neue Grenzziehungen sind dabei wenig erwünscht, es ging um den Klassenkampf und zwar weltweit: Das ist das Programm des revolutionären Antizionismus. »Für den wahren Revolutionär gibt es natürlich keine ›Palästinafrage‹, sondern nur den Kampf aller Ausgebeuteten des Nahen Ostens, arabische und jüdische Arbeiter inbegriffen, und dieser Kampf ist Teil des allgemeinen Kampfes aller Ausgebeuteten der ganzen Welt für die kommunistische Revolution«, wie es so schön im Jahre 1936 in einem Bulletin der italienischen Fraktion der Kommunistischen Linken hieß. Noch in diesem Geiste positionierte sich die Neue Linke um 1968, die diese universalistische Position reformulierte und mit Reflexionen auf den...

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