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Labour auf sauberes Wahl-Image bedacht

Drei Exminister vorläufig ausgeschlossen

London (AFP/ND). Wenige Wochen vor der für den 6. Mai erwarteten britischen Parlamentswahl hat die bedrängte Labour-Partei drei frühere Minister wegen eines Lobby-Skandals vorübergehend ausgeschlossen. Premierminister Gordon Brown forderte am Dienstag eine klare Trennung zwischen öffentlichem Amt und Gewinnstreben, wenngleich Justizminister Jack Straw »nicht den geringsten Beweis« für ein Fehlverhalten der Exminister sah. Alle drei Politiker wiesen die Vorwürfe zurück.

»Die Labour-Partei setzt höchste Ansprüche an ihre Vertreter«, erklärte die Partei bei der Bekanntgabe des vorläufigen Ausschlusses der früheren Minister und Parteimitglieder Stephen Byers, Geoff Hoon und Patricia Hewitt. Labour erwarte, dass die Abgeordneten »jederzeit transparente und verantwortungsvolle« Politik machten. Auch die Labour-Abgeordnete Margaret Moran ist im Zuge der Affäre von dem vorläufigen Parteiausschluss betroffen. Straw sagte der BBC: »Es scheint, dass frühere Kabinettsmitglieder mehr daran interessiert sind, Geld zu verdienen, als ihre Wähler angemessen zu repräsentieren.«

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