Werbung

SPD-Fraktion rückt von ihrem Landrat ab

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Forst (dpa). Die Sozialdemokraten im Kreistag von Spree-Neiße rücken vier Wochen vor der Landratswahl von ihrem eigenen Kandidaten, dem derzeitigen Landrat Dieter Friese (SPD) ab. Sie unterstützten nun den Vizevorsitzenden der SPD-Fraktion und Grundschullehrer Andreas Petzold, sagte der Fraktionsvorsitzende Jörg Rakete am Dienstag. Mit Landrat Friese wäre bei der Landratswahl am 19. April im Kreistag gegen die Stimmen der Linksfraktion keine Mehrheit in Sicht, äußerte Rakete zur Begründung.

Noch im Herbst hatte die SPD dafür gestimmt, Friese erneut ins Rennen zu schicken. Er werde trotzdem an seiner Kandidatur festhalten, sagte der 61-Jährige, der seit 1994 Landrat ist, der »Lausitzer Rundschau«.

Die Linkspartei schickt keinen eigenen Kandidaten ins Rennen, nachdem ihr Favorit Diethelm Pagel bei der Direktwahl durch die Bürger Anfang Januar in der ersten Runde gescheitert war. Die LINKEN wollen Friese nicht unterstützen, weil dieser Pagel damals wegen früherer Stasi-Kontakte zum Rückzug von der Kandidatur aufgefordert hatte.

Friese bekam bei der Stichwahl am 24. Januar zwar mehr Stimmen als sein CDU-Herausforderer Harald Altekrüger. Diese reichten aber nicht für den geforderten Anteil von 15 Prozent der Wahlberechtigten. Deshalb fällt die Landratswahl wieder an den Kreistag zurück. Es treten 17 Kandidaten an. SPD und LINKE haben im Kreistag zusammen 23 Stimmen. Für die Wahl eines Landrates sind im ersten Wahlgang 26 Stimmen erforderlich.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!