Ralf Schenk 25.03.2010 /
Film

Blickfang

Iris Gusner und Helke Sander – Filmregisseurinnen erzählen sich ihr Leben

Zwei Filmregisseurinnen, die eine aus dem Osten, die andere aus dem Westen, lassen ihr Leben Revue passieren. Iris Gusner, geboren 1941 in Trautenau (heute Trutnov/Tschechien), und Helke Sander, geboren 1937 in Berlin, blicken in Gesprächen und biografischen Texten zurück. Dabei stehen ihre Reminiszenzen keineswegs wie erratische Blöcke nebeneinander, sondern umkreisen, berühren und durchdringen sich. Erstaunlich vieles ist ähnlich verlaufen, manches auch ganz anders, und auf jeder Seite des Buches wird die Neugier erkennbar, diese Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu fixieren, familiäre und gesellschaftliche Bedingungen zu durchleuchten. Was bedeutete es, in Krieg und Nachkrieg aufzuwachsen? Welche Menschen waren prägend für die eigene Vita? Was brachte es mit sich, als Frau den Beruf einer Regisseurin gewählt zu haben? Und was hieß es, die Kinder ohne die Väter großzuziehen? Natürlich.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: