Querelen um die Islamkonferenz

Zentralrat der Muslime schlägt die Einladung zum vorbereitenden Arbeitstreffen aus

  • Von Antje Stiebitz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Gestern Nachmittag fand der erste vorbereitende Arbeitsausschuss der Deutschen Islamkonferenz (DIK) statt. Bis zum Konferenzbeginn war nicht klar, ob sich der Zentralrat der Muslime am Dialog beteiligen würde – er tut es nicht.

Muslimische und staatliche Vertreter kamen gestern in Berlin zusammen, um über die künftigen Themen der am 17. Mai beginnenden Deutschen Islamkonferenz zu beraten. Nach Angaben des Innenministeriums entschied sich der Zentralrat der Muslime (ZMD) gegen eine Teilnahme.

Bereits im Vorfeld kam es zwischen den großen muslimischen Verbänden und dem einladenden Innenminister Thomas de Maizière (CDU) zu Streitigkeiten um die Teilnahme des Islamrats. Dieser, erklärte de Maizière, solle an dem Dialog nicht aktiv teilnehmen, weil gegen sein größtes Einzelmitglied Milli Görüs strafrechtliche Ermittlungen laufen. Sobald diese Vorwürfe ausgeräumt seien, könne der Islamrat an Gesprächen wieder teilnehmen. Doch auf eine ruhende Mitgliedschaft wollte der Islamrat nicht eingehen. Bei den Ermittlungen gegen Milli Görüs geht es um den Verdacht der Geldwäsche und die Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Daraufhin berieten die verbleibenden muslimischen Ve...

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