Merkel drängt Euroland auf Linie

Beim Streit um die Behebung des griechischen Finanzdesasters gibt Deutschland den Ton an

Bundeskanzlerin Merkel hat Finanzhilfen der Europäischen Union für Griechenland in einer Regierungserklärung am Donnerstag erneut eine Absage erteilt. Im wochenlangen Streit innerhab der Europäischen Union um Finanzhilfen für das hoch verschuldete Land zeichnet sich damit ein Kompromiss auf der von der Bundesregierung und Frankreich vorgegebenen Linie ab.

Zeichnung: Rainer Hachfeld

Berlin/Brüssel (dpa/ND). Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich zu internationalen Hilfen zur Rettung Griechenlands vor einem Staatsbankrott bekannt. Athen könne auf eine »Kombination« aus bilateralen Hilfen von EU-Partnern und Unterstützung des Internationalen Währungsfonds (IWF) bauen, sagte Merkel. Dies sei aber nur die »ultima ratio« (letztes Mittel), wenn ein Euroland kein Kapital auf den Märkten mehr bekomme. Vor dem Bundestag nannte sie am Donnerstag vor dem EU-Gipfel in einer Regierungserklärung zugleich die Stabilität des Euros als oberstes Ziel deutscher Politik.

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