Zu Besuch bei den Mapuche-Indianern

Mitten im Nationalpark Bayerischer Wald befindet sich eine ungewöhnliche Jugendbildungsstätte: Schüler aus ganz Deutschland lernen hier Wissenswertes über andere Kulturen und Regionen der Welt.

  • Von Rainer Funke
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Inmitten des Parks kann man manchmal auch auf Zeugen südamerikanischer Kultur treffen.

Drunten auf einer Lichtung am Fuße des 1315 Meter hohen Falkensteins tut sich ein wundersames Areal auf, das nur auf den ersten Blick nicht in die abgeschiedene urwüchsige Landschaft am Nordostrand des Nationalparks Bayerischer Wald zu passen scheint. Fremdartige Behausungen reihen sich in einigem Abstand aneinander – mongolische Jurte, Ruka mit Schilfdach, üblich bei chilenischen Mapuche-Indianern, venezolanische Cabaña aus einer Art Zuckerrohr, Kokosnussschalen und Lehm. Nicht zu übersehen sind das sibirische Tschum, das den Tipis der nordamerikanischen Indianer ähnelt, eine auf Pfählen errichtete brasilianische Caboclo-Hütte und ein vietnamesisches Langhaus auf Stelzen, wie es die Volksgruppe der Thay benutzt, eine hölzerne Thoreau-Hütte aus den USA, einen bayerisch/böhmischen Rindenko-bel.

Debatten am Kaminfeuer

Die Unterkünfte kopieren schlichte Lebensarten anderer Kontinente, fußen auf gemeinsamen Ideen des Camps und der De...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1057 Wörter (7066 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.