»Ein Projekt für ein Jahrzehnt«

Landesaktionsplan soll Rassismus in den Senatsverwaltungen bekämpfen

  • Von Katharina Zeiher
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Diskriminierungen durch die Ausländerbehörde sorgen des öfteren für großen Unmut.

»Es kann nicht sein, dass mit Rassismus immer Neonazis im Osten gemeint sind«, sagt Koray Yilmaz-Günay von der Organisation GLADT, die türkeistämmige Schwule, Lesben und Transmenschen repräsentiert. »Rassismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, seine Bekämpfung geht alle an.« Verdachtsunabhängige Polizeikontrollen von Menschen, die nicht ins Klischee des weißen, blonden Deutschen passen oder die ganz alltägliche Benachteiligung auf Ämtern und Behörden – dies zu ändern ist Ziel des Berliner Landesaktionsplans gegen Rassismus und ethnische Diskriminierung, der derzeit verhandelt wird.

Bereits 2007 hatte der Landesbeirat für Integration einen Aktionsplan beschlossen – doch dann lag der Beschluss erst einmal in der Schublade. Erst 2009, als die Landesstelle für Gleichbehandlung die Koordinierung übernahm, begann die Arbeit am Entwurf. Zusammen mit Nichtregierungsorganisationen (NRO) und den zuständigen Senatsverwaltungen ...

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