Wie weiter in Haiti?

»Der Neuanfang muss ein Projekt der Haitianer sein«

Die UNO lädt zur Wiederaufbaukonferenz nach New York / Welthungerhilfe plädiert für Förderung der ländlichen Entwicklung

Marion Aberle ist Politologin, hat lange als Journalistin gearbeitet, u.a. als Afrikakorrespondentin, und leitet seit rund fünf Jahren die Informations- und Pressestelle der Welthungerhilfe. Die Welthungerhilfe ist seit vielen Jahren in Haiti aktiv. Gerade hat sie ein Fünf-Jahres-Programm aufgelegt, das zurzeit einen Umfang von rund 20 Millionen Euro hat. Damit werden weiterhin Nothilfemaßnahmen finanziert sowie sogenannte »Cash-for-work«- Programme. Über die Geberkonferenz in New York sprach mit ihr für ND Martin Ling.

Marion Aberle

ND: In New York findet heute die Wiederaufbaukonferenz für Haiti unter Führung der UNO statt. Wie beurteilen Sie generell die Chancen für einen echten Neuanfang?
Aberle: Wir setzen große Hoffnungen auf diese Konferenz, denn Haiti hat nach dem Erdbeben große Aufmerksamkeit in den Medien erfahren. Wir hoffen sehr, dass das jetzt nicht nachlässt, sondern dass dieses Engagement und diese Hilfsbereitschaft, die in der unmittelbaren Katastrophenzeit gezeigt wurden, anhalten. Die internationale Gemeinschaft sollte Haiti tatkräftig dabei unterstützen, nicht nur die zerstörten Strukturen wieder aufzubauen, sondern darüberhinaus einen wirklichen Neuanfang zu starten. Dafür bedarf es tragfähiger staatlicher Strukturen, die es bisher nicht gab.

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