Lotsen im Datenmeer

Im kleinen Elbe-Städtchen Geesthacht arbeitet eines der wichtigsten Klimainstitute Europas

  • Von Sönke Möhl, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Rund 60 Experten arbeiten im norddeutschen Klimaforschungszentrum Geesthacht. Die Einrichtung nimmt nicht nur intensiv an der internationalen Klimadebatte teil, sondern versucht auch, die Betroffenen des Klimawandels zu Wort kommen zu lassen.

Geesthacht. Wie schnell schmelzen die Gletscher in Grönland? Steigt der Meeresspiegel so weit, dass wir unsere flachen Küsten aufgeben müssen? Der Klimawandel ist ein weltweites Problem mit Auswirkungen direkt vor der eigenen Haustür. Um Entscheidungen auf mehr als Vermutungen gründen zu können, steuern Wissenschaftler aus dem Städtchen Geesthacht bei Hamburg einen Teil zum weltweiten Klimawissen bei.

Der Leiter des Instituts für Küstenforschung, Professor Hans von Storch, nimmt intensiv an der internationale Debatte teil. Der 60- Jährige hat zuletzt mit seiner Kritik im Weltklimarat von sich reden gemacht. Er fordert Transparenz und Offenheit im Umgang mit Daten und Kritik. »Sonst macht sich Wissenschaft angreifbar«, sagt der Chef von rund 60 Mitarbeitern am Forschungszentrum Geesthacht (GKSS).

Ergebnisse anzweifeln

Neben der Beschaffung und Bewertung von Daten ist aus Storchs Sicht der Dialog eine wichtige Aufgabe seines Instituts. »...

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