Die chinesische Blase

  • Von Robert Kurz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
»Deshalb ist zu erwarten, dass die chinesische Blase viel schneller platzt als die amerikanische.«

Es war bekanntlich die Immobilienblase in den angelsächsischen Ländern und in Teilen des Euroraums, die durch ihr Platzen die größte Finanz- und Wirtschaftskrise seit mehr als einem halben Jahrhundert auslöste. Die gekrachten Häusermärkte hängen jetzt am Tropf des Staates. Dessen Garantien und Beihilfen haben den drohenden Fall der Immobilienpreise ins Bodenlose aufgefangen. Damit sollen Vermögensverluste und Bankenbankrotte vermieden werden. Aber solange die Marktbereinigung künstlich verzögert wird, hängt der ganze Sektor wie ein Klotz am Bein der Weltwirtschaft. Ohnehin ist nicht ersichtlich, woher ein neuer Treibsatz für künftige Defizitkonjunkturen kommen soll. Da die Immobilienpreise ihren Boden noch nicht erreichten, nützt auch die faktische Nullzinspolitik der Notenbanken nichts. So schnell wird sich beiderseits des Atlantik aus einem kreditfinanzierten Immobilienboom kein Konsumwunder mehr zaubern lassen.

Die Hoffnungen richte...

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