Nach dem Kopenhagen-Desaster

In Bonn treffen sich am Wochenende die Staaten zu Klimagesprächen

  • Von Susanne Götze
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Wochenende kommen die Vertragsparteien der UN-Klimakonvention wieder in Bonn zusammen. Es ist das erste Treffen der über 190 Länder nach der Verhandlungsniederlage der Kopenhagener Konferenz (COP 15) im vergangenen Dezember.

Genau vor einem Jahr tagten die Staaten der Klimarahmenkonvention auch in Bonn. Damals hofften sie, ein globales Klimaabkommen für die Zeit nach 2013 zu beschließen. Zwölf Monate später dürfte die Stimmung beim UN-Klimaprogramm UNFCCC, dessen Sitz in Bonn ist, weit pessimistischer ausfallen: Die Staaten sind kaum einen Schritt vorangekommen. Auf dem ersten Treffen in der Zeitrechnung nach Kopenhagen muss dieses Wochenende ein diplomatischer Neuanfang gewagt werden.

Seit Anfang 2010 wurde versucht, das magere Ergebnis der COP 15 (Conference of the Parties) rhetorisch aufzuhübschen, geschehen ist aber wenig: Bis Anfang April reichten 75 Länder nationale Klimaziele beim UN-Klimasekretariat ein. Die meisten Vorhaben standen aber lange vor Kopenhagen fest. Im Abschlussdokument, das in der letzten Verhandlungsnacht »zur Kenntnis« genommen wurde, finden sich keine Minderungsziele. Sie waren im Vorfeld aus dem Entwurf gestrichen worden. Stattde...

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