Irene Constantin 16.04.2010 / Kultur

Verklammert

Neue und Alte Musik im »zeitfenster«

Nach der süffigen Orgie in D-Dur mit Pauken Trompeten – Eröffnungskonzert – ging es etwas diffiziler weiter mit der Berliner Biennale für Alte Musik. Aus dem alle zwei Jahre sich öffnenden musikalischen »zeitfenster« solle man, dies stand für die Organisatoren von Anfang an fest, nicht nur in die Vergangenheit schauen können. Den großen Ausblick auf eine Art verzweigtes Straßennetz wollen sie bieten: Schlaglöcher, Baustellen, Barrikaden, Einbahnstraßen, Sackgassen, Partien unter Denkmalschutz auf dem Weg in die Gegenwart eingeschlossen. Ob die barocke Harfe geschlagen oder auf Pommer, Zink und Dulzian musiziert wird: Das eine oder andere moderne Stück ist stets dabei.

Inniger verklammerten zwei Themenkonzerte die Epochen. »Affekthascherei« hieß es im »Radialsystem« am Ostbahnhof. Gleichsam durchkomponiert, ohne Pause zwischen den 15 einzelnen Stücken ging es eine gute Stunde lang um Sanftmut und Angst, Empfindsamkeit und Sti...

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