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Irak-Wahl: In Bagdad wird neu gezählt

Regierung meldete Tod von Al-Qaida-Anführern

Bagdad (dpa/ND). Die Bildung einer neuen Regierung in Irak rückt in immer weitere Ferne. Sechs Wochen nach der Parlamentswahl beschloss ein Berufungsgericht am Montag die Neuauszählung der Stimmzettel in der Hauptstadt Bagdad. Das sagte Hassan al-Sunaid, ein Mitglied des Wahlbündnisses von Ministerpräsident Nuri al-Maliki.

Premier Maliki selbst trat am Montag mit einer Erfolgsmeldung in Sachen Terrorfahndung vor die Presse. Seinen Angaben zufolge töteten die Sicherheitskräfte in der Umgebung des Tharthar-Sees in der nördlichen Provinz Salaheddin die beiden Anführer der Al-Qaida-Terroristen in Irak: den Ägypter Abu Ajjub al-Masri und den Iraker Abu Omar al-Bagdadi.

Nach Einschätzung von US-Terrorexperten war Masri 2006 zum Nachfolger von Al-Qaida-Anführer Abu Mussab al-Sarkawi ernannt worden, der bei einem US-Luftangriff ums Leben gekommen war. Die irakische Regierung hatte den angeblichen Tod des Ägypters bereits zweimal gemeldet, er war jedoch von den in Irak stationierten US-Truppen nie bestätigt worden.

Den Iraker Bagdadi halten einige Beobachter sogar für eine fiktive Figur, die von den Terroristen erfunden worden sei, um zu verschleiern, dass die Anführer von Al-Qaida in Irak keine Iraker sind, sondern hauptsächlich aus Ägypten, Saudi-Arabien und anderen islamischen Staaten stammen.

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