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Veranstaltungskalender zum 65. Jahrestag

Vom 21. April bis zum 9. Mai wird die Befreiung vom deutschen Faschismus gefeiert

(ND-Messaoudi). An vielen Orten wird in diesem Jahr der 65. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus gefeiert. Im Folgenden sind einige Termine aufgeführt.

21. April: »Kapitulation in Karlshorst« – so heißt die Ausstellung, die um 18 Uhr im Deutsch-Russischen Museum eröffnet wird. Als Dreh- und Angelpunkt der Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges stehen die beiden Kapitulationen am 7. und 8. Mai in Reims und in Karlshorst, sichtbare Akte des Kriegsendes und des Beginns der langen Nachkriegszeit. Über diese Kapitulationsakte halten sich hartnäckig etliche Fehlinformationen und Legenden, nicht zuletzt durch die Jahre des Kalten Krieges geformt, in denen beide Seiten ihre jeweils eigene Geschichte pflegten. Das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst beleuchtet einige dieser Legenden. Die Ausstellung ist bis zum 22. Juni zu sehen, dienstags bis sonntags jeweils 10 bis 18 Uhr.

22. April: Gedenken am Polnischen und am Sowjetischen Ehrenmal in Hohen Neuendorf: Durch den Einmarsch der Roten Armee fand der Nationalsozialismus am 22. April 1949 in Hohen Neuendorf ein Ende. Im Gedenken legt der Bürgermeister um 10 Uhr am Polnischen Ehrenmal (Käthe-Kollwitz-Straße/Helenenstraße) und um 10.30 Uhr am Sowjetischen Ehrenmal (Berliner/Ecke Schönfließer Straße) Kränze nieder.

23. April: Kundgebung zur Befreiung von Köpenick, 17 Uhr am Platz des 23. April.

24./25. April: Geschichtspolitische Konferenz der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). Mit namhaften Wissenschaftlern und Antifaschisten sollen der »antitotalitäre« Diskurs in Europa, das Verhältnis von Ursachen und Wirkungen des Zweiten Weltkrieges, die offenen Fragen der Entschädigung der Opfer der Wehrmacht und die Entwicklung der Gedenkpolitik diskutiert werden (24. 4., 13-18 Uhr, 25. 4., 9-13 Uhr, in der Humboldt-Universität).

7. Mai: Einweihung einer Gedenktafel für Erwin Nöldner um 11 Uhr am Nöldnerplatz in Lichtenberg. »Dieser Platz wurde am 31. Juli 1947 in Erinnerung an den Antifaschisten Erwin Nöldner in Nöldnerplatz benannt«. So soll der erste Satz einer Gedenktafel lauten, die nach dem Willen des Lichtenberger Kulturausschusses und auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung auf Initiative der Fraktion DIE LINKE) Bürger über den Namensgeber des Platzes informieren und das Gedenken an den tapferen Antifaschisten wach halten soll.

8. Mai: Gedenken an den Stadtkommandanten Bersarin um 10 Uhr, Rosenfelder Straße/Alt-Friedrichsfelde.

8. Mai: Museumsfest »Erinnerung an den Frieden« im Deutsch-Russischen Museum, 15 Uhr, Zwieseler Straße 4: Das Museum Karlshorst begeht den Tag der Kapitulation traditionell mit einem Fest, mit Diskussion, Film, Musik und Essen. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung dieses Tages für die sowjetischen Nachfolgestaaten. Zusätzlich wird jährlich wechselnd aus je einem Land über den dortigen Umgang mit Krieg und Kriegsende berichtet.

9. Mai: Deutsch-Russisches Volksfest, 11-22 Uhr, im Rosengarten des Treptower Parks: Der 9. Mai 1945 wird in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion als »Tag des Sieges« gefeiert, an dem die endgültige und bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht besiegelt wurde. Anlässlich des 65. Jahrestages des Sieges wird im Treptower Park, in der Nähe des Sowjetischen Ehrenmals, zur Erinnerung an die Befreiung vom Faschismus durch die Rote Armee ein antifaschistisches Fest gefeiert.

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