Commons gegen das Imperium

Der 33. BUKO-Kongress widmet sich dem Thema »Kollektive Aneignung statt globaler Enteignung«

  • Von Jürgen Weber
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Emanzipatorische Praktiken der Schaffung und Erhaltung von Commons (Gemeingütern) und die Kämpfe gegen die anscheinende Allmacht der EU nimmt die Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) in den Blick. Ihr diesjähriger Kongress findet vom 13. bis 16. Mai 2010 in Tübingen statt.

»Wir erhoffen uns vom Kongress, dass sich darüber auch die internationalistisch arbeitenden Gruppen in Süddeutschland besser kennen lernen und vernetzen, gerade zu den Themen Bleiberecht und Frontex«, erklärt Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) aus Tübingen. Die IMI ist eine von vielen Gruppen, die den 33. BUKO-Kongress organisatorisch und inhaltlich gestalten. »Darüber hinaus wollen wir bei den beiden Themenschwerpunkten des BUKO 33 weiterkommen: ›Commons bilden!‹ und ›Wir in Europa – die EU in der Welt‹. Gefragt wird: Ist die gemeinsame Bezugnahme auf Commons eine Perspektive für widerständiges Leben? Wie können wir uns gegenüber der EU positionieren, ohne uns zu integrieren?« Neben der Kritik an der EU geht es auch um Fragen nach Kollektivität und die vielfältigen Wege zu einem guten Leben für alle.

Weltweit beziehen sich Bewegungen und AktivistInnen aus g...


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