Plötzlich in einer unliebsamen Rolle

Vorm Halbfinale gegen Lyon ist Bayern-Diva Franck Ribéry in einen handfesten Skandal verwickelt

  • Von Elisabeth Schlammerl, München
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Er betrat als letzter Spieler des FC Bayern München den Platz, aber das geschah wohl eher zufällig. Für Aufmerksamkeit hat Franck Ribéry in diesen Tagen schon genug gesorgt, da musste es nicht auch noch eine Sonderrolle im letzten Training vor dem Champions-League-Spiel gegen Olympique Lyon sein. Der Franzose war um Normalität bemüht. Er plauderte und scherzte mit den Kollegen, so wie er es sonst eben auch macht.

Die Übungen, die Assistenztrainer Andries Jonker in Abwesenheit seines Chefs Louis van Gaal vorbereitet hatte, absolvierte Ribéry engagiert und ohne Probleme. Die Muskelverhärtung scheint auskuriert, und das ist die positivste Nachricht, für die er vor dem Halbfinalduell mit seinen Landsleuten sorgt. Ribéry ist am Dienstagmittag aufgetaucht, um nach dem Training gleich wieder abzutauchen.

Seine Teilnahme an der Pressekonferenz der UEFA drei Stunden später sagte der FC Bayern ab und schickte Philipp Lahm, als Vertreter des gesper...


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