Lob des Elektromotors

In einem alten Leipziger Trafohaus widmet sich ein Verein Geschichte und Gegenwart der E-Technik

  • Von Thomas Biskupek, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wussten Sie, dass in jedem Computer mindestens sechs verschiedene Elektromotoren laufen? Im Leipziger Domizil der Interessengemeinschaft Historischer Elektromaschinenbau e. V. lässt sich viel Interessantes erfahren.

In Leipzig betreiben E-Motoren-Fans ein Museum. Auch auf Messen ist man präsent.

Im Leipziger Westen fällt ein ehemaliges Transformatorenhäuschen durch seine bunten Graffiti-Verzierungen an der Wand auf. Das Bild zeigt einen Elektromotor in einem Sonnenblumenfeld. Darüber ziehen sich Stromleitungen hin, auf denen bunte Vögel sitzen. Dass die Masten schief gemalt wurden, lässt sie noch mehr zum Hingucker werden – und schützt das Gebäude vor Schmierfinken.

Hier hat die Interessengemeinschaft Historischer Elektromaschinenbau e. V. ihr Domizil, gegründet 2001. In diesem Verein wollen vor allem Elektrohandwerker – etliche schon im Ruhestand – alles sammeln, was an die mehr als hundert Jahre alte Geschichte von Elektromaschinen erinnert. Der Vorsitzende, Paul Adelt, sein Stellvertreter, Hans-Joachim Richter, und ihre Mitstreiter richten die Anlagen so her, dass sie funktionieren. Und sie wollen die Schau allen Interessierten zugänglich machen.

Funde auf Dachböden

Die Vereinsmitglieder können schon weit ...


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