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Prinzessin will Friseurin werden

Zehnter bundesweiter Girls' Day wirbt Mädchen für technische Berufe

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Am heutigen Donnerstag findet zum zehnten Mal der Girls' Day statt – eine Aktion, mit der junge Frauen für die Ausbildung in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen geworben werden sollen. In diesem Jahr bieten 9500 Veranstaltungen Plätze für 135 000 interessierte Mädchen der Klassen fünf bis zehn.

Der Girls' Day kann sich kaum retten vor Teilnahmemeldungen: Forschungsinstitute, Fernsehsender, Firmen, Abgeordnete, Ämter und Universitäten – alle wollen weiblichen Nachwuchs anlocken. Obwohl aus der Veranstaltung inzwischen eine Tradition geworden ist, hat sich in diesen zehn Jahren nicht allzu viel geändert. Der Frauenanteil in allen Ausbildungsberufen beträgt 41,5 Prozent, bleibt aber im technischen Bereich gering. 2006 beendeten nur 3,5 Prozent weibliche Azubis eine Berufsausbildung im Elektrikbereich, 2,2 Prozent in Metallberufen.

Werden Schülerinnen durch den Girls' Day tatsächlich dazu ermutigt, sich für »frauenuntypische« Berufe und Studiengänge zu entscheiden? Evaluationsberichte aus verschiedenen Institutionen bezweifeln das. Nachweisen lassen sich zwei Effekte. Der erste resultiert daraus, dass die Schülerinnen Berufe und Betriebe kennenlernen, von denen sie vorher nichts geahnt oder die sie falsch eingeschätzt hatten...


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