Drei Schritte vor und mindestens zwei zurück

US-Präsident Barack Obama und die Zukunft der Atomwaffen

  • Von Otfried Nassauer
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Der Präsident der USA wird von Politikern und Medien für seine Abrüstungsinitiativen gelobt. Unterm Strich jedoch fällt die Rüstungsreduzierung viel geringer aus als angenommen – Modernisierungsprogramme für Nuklearsysteme werden sogar fortgesetzt. Zudem wird die deklaratorische Politik Obamas an der praktischen Atomstrategie in den nächsten Jahren nichts ändern.

Für Barack Obama stand die erste Hälfte des Aprils ganz im Zeichen des Atoms. Ein Jahr nach seiner Prager Rede, in der sich der US-Präsident die Vision einer Welt ohne atomare Waffen zu eigen gemacht hatte, wollte Obama demonstrieren, dass er seinen Worten auch Taten folgen lässt. Unmittelbar nach Ostern legte er den lange erwarteten »Nuclear Posture Review 2010« vor, eine Blaupause seiner Nuklearpolitik für die kommenden Jahre. Nur zwei Tage später unterzeichnete Obama ein »Neues START-Abkommen« und einigte sich mit Russland auf neue Obergrenzen für strategisch-nukleare Waffen. Kurz darauf folgte auf Einladung Obamas ein »Nuklearer Sicherheitsgipfel«, an dem 47 Staats- und Regierungschefs teilnahmen und sich zu verbesserten Sicherheitsmaßnahmen für nukleare Materialien verpflichteten. Ein Feuerwerk der Ereignisse, das eine genauere Betrachtung verdient.

Neue Töne in der US-Nuklearpolitik

Die gute Nachricht zuerst: Der Nuclear Posture Re...

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