Atommüll? Annahme verweigert!

120 000 Demonstranten sorgten am Sonnabend für eine geschlossene Menschenkette

  • Von Reimar Paul, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Demonstranten aus Gorleben und Asse bringen Atommüllfässer zurück zu den AKW – Spaß und Politik hielten sich bei der Menschenkette gegen Atomkraft am Sonnabend die Waage.

Wer ist hier Demonstrant, wer nur Passant? In der Mönckebergstraße im Stadtzentrum von Hamburg herrscht Samstagmittag großes Gedränge. Die Sonne scheint – bestes Protest-, aber auch bestes Einkaufswetter. Die Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel führt mitten durch Hamburgs City. Um 15 Uhr soll sie geschlossen sein.

Ähnlich unübersichtlich ist die Lage am Hamburger Hafen. Zahlreiche Menschen hat es bei dem schönen Wetter ans Wasser gezogen. Einige junge Frauen sagen, dass sie sich später in die Kette einreihen wollen. Jetzt gehen sie erst mal Eis essen. An den früher besetzten Häusern in der Hafenstraße ist eine Bühne aufgebaut. Techniker checken den Sound, ein paar Punks trinken Bier aus Plastikbechern. Ein Kameramann bittet die Umstehenden, sich probehalber zu einer Menschenkette zu formieren. Sie kämen auch ins Fernsehen. Rund zwei Dutzend Jugendliche machen lachend mit.

Die Organisatoren der Mensc...

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