Hans-Gerd Öfinger 28.04.2010 / Politik

Bohrend, aufrecht, standfest

Trauer um den linken Politiker Eberhard Dähne

Mit dem früheren Frankfurter Stadtverordneten Eberhard Dähne ist dieser Tage ein Pionier linker Kommunalpolitik in Hessen verstorben. Dähne gehörte zum Urgestein der bundesdeutschen Friedensbewegung.

Eberhard Dähne

Der 1938 in Bad Freienwalde (Brandenburg) geborene Eberhard Dähne verließ 1953 die DDR und erreichte 1962 an der Uni Kiel den akademischen Grad eines Diplomlandwirts. Als Bundesvorsitzender des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) wurde er im selben Jahr aus der SPD ausgeschlossen. Die Partei hatte sich 1961 von ihrem Hochschulverband und per Unvereinbarkeitsbeschluss von SDS-Mitgliedern und -Sympathisanten getrennt. Dähne setzte sich in den frühen 60er Jahren in Ostermärschen gegen die Wiederbewaffnung und die Stationierung von Atomwaffen in der Bundesrepublik ein.

Ab 1963 war Eberhard Dähne an der Universität Marburg tätig, wo er eng mit dem legendären Professor Wolfgang Abendroth kooperierte und 1972 als Soziologe promovierte. In der mittelhessischen Universitätsstadt wirkte er in den 1970er Jahren als DKP-Stadtverordneter, Ortsvereins-Vorsitzender der Gewerkschaft Hand...

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