Caroline M. Buck 29.04.2010 / Kultur

Hoch bezahlt

Umzäunte Welt: »Auf der sicheren Seite«

Wenn der eine viel besitzt und der andere nicht, baut man Mauern. Um den anderen, der weniger hat, drinnen zu halten. Oder draußen vor. In den Gemeinden, die die Dokumentarfilmer Corinna Wichmann und Lukas Schmid besuchten, gilt die Mauer der Abgrenzung nach draußen: »Gated Communities«, mit Zaunanlagen drum herum und Wachtposten an den Toren.

Sie mögen auf verschiedenen Kontinenten liegen, das Funktionsprinzip ist immer dasselbe, die Namen sind immer klingend. Ob am Rande von Südafrikas Kriminalitätshochburg Johannesburg, von Indiens Computer-Hauptstadt Bangalore oder dem US-Casinoparadies Las Vegas – sie bedeuten Sicherheit, Besitzstandswahrung, Ausgrenzung – und Gruppenzwang. Die Umfassungsmauern mit Stacheldraht-Bekrönung könnten sich an jedem Strafgefangenenlager sehen lassen und sind trotzdem bestes Verkaufsargu...

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