Die Labour-Regierung gilt als Auslaufmodell

Nach 13 Jahren könnten in London wieder die Tories regieren

  • Von Ian King, London
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Erstmals seit 1974 könnte sich in Großbritannien am Donnerstag wieder die Notwendigkeit einer Koalitionsregierung ergeben. Denn unmittelbar vor den Unterhauswahlen lagen die drei wichtigsten Parteien in der Wählergunst eng beieinander.

Die letzten Umfragen vor der britischen Parlamentswahl sahen mit 35 Prozent die Konservativen von David Cameron vorn. Labour und Liberale folgen mit jeweils etwa 28 Prozent. Damit könnte Tory-Chef Cameron zwar nächsten Premier werden – er würde jedoch die absolute Mehrheit verfehlen. Cameron wäre also auf Unterstützung durch die Liberalen angewiesen. Bei einem solchen Ergebnis hätten die Konservativen am Freitag 278 Mandate, Labour 261 und die Liberalen 82, kalkulieren Experten der BBC.

Während konservative und liberale Politiker aggressiv auf Stimmenfang gingen, bemühte sich die Labour-Prominenz um Schadensbegrenzung. Sie wollte die bis vor kurzem uneinnehmbaren Bastionen in letzter Stunde verteidigen. Doch bisher sind ihnen als Argumente nur Warnungen vor unverantwortlichen Kürzungen der Tories im Staatshaushalt eingefallen; positive Gründe zur Stimmabgabe für die amtierende Labour-Regierung blieben Mangelware.

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