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Rot-Grün-Rot oder Rüttgers

Farbenspiele vor der Landtagswahl

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die CDU will weiter mit der FDP, kann aber nur mit der SPD oder eventuell mit den Grünen regieren. Die SPD möchte wieder mit den Grünen an die Macht, bräuchte dazu aber die LINKE oder, eine noch unrealistischere Variante, die FDP. Nüchtern betrachtet, steht Nordrhein-Westfalen also vor der Alternative Große Koalition, Schwarz-Grün oder Rot-Grün-Rot.

Wenn eines gewiss ist, dann das: Eine Große Koalition könnte sich einer soliden rechnerischen Mehrheit erfreuen. Gemeinsam bekommen CDU und SPD den Prognosen zufolge 70 bis 73 Prozent der Stimmen. Zwar blinkte die SPD im Wahlkampf nach links, das heißt aber nicht, dass sie auch links abbiegen wird. Bei aller Kritik an der aus SPD-Sicht unsozialen und möglicherweise käuflichen Politik der Rüttgers-Partei könnte man eine Große Koalition als Zwangsehe verkaufen. Und immerhin wäre die SPD nach fünf Jahren Abstinenz wieder mit an der Macht im »sozialdemokratischen Stammland«. Wenn auch nur als Juniorpartner.

Für Schwarz-Grün könnte es knapp reichen: Die Meinungsforscher sehen die beiden Parteien in der Summe zwischen 46 und gut 50 Prozent. Konflikte wären programmiert im Bereich Schulpolitik, wo die Grünen eine gemeinsame Schule für alle fordern, während Rüttgers am dreigliederigen System festhalten will. Was die Energiepolitik betrifft, so ...


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