René Heilig 06.05.2010 / Inland

Schützt das Kanzleramt weiter alte BND-Nazis?

Linker Antrag im Bundestag: Geheimdienst soll seine Akten über Eichmann und andere NS-Täter freigeben

Bis in die siebziger Jahre beschäftigte der BND Handlanger des Nazi-Terrorapparates: SS-, SD- und Gestapo-Leute, Spione aus Hitlers Wehrmacht. Ein Teil der einschlägigen dienstinternen Erhebungen aus den 60er Jahren gab man nun an die Zentrale Stelle der Justiz in Ludwigsburg ab. Doch die Panzerschränke beherbergen weit mehr... Die LINKE im Bundestag fordert die Offenlegung aller Akten des Bundesnachrichtendienstes (BND) zur Nazi-Vergangenheit. Das Bundesverwaltungsgericht hält eine generelle Sperrung der BND-Akten über Adolf Eichmann für nicht rechtmäßig. Nun ist Merkels Kanzleramt am Zug.

Es ist vier Jahre her, dass BND-Chef Ernst Uhrlau versprach, sein Dienst werde nun die systematische Aufarbeitung seiner Geschichte auf den Weg bringen. Und das Kanzleramt als oberste Aufsichtsbehörde des Auslandsgeheimdienstes wollte das »aktiv« unterstützen.

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