Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Die SPD hat es nicht eilig

Hannelore Kraft lässt offen, wie sie Ministerpräsidentin werden will

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Über Nacht hatte die SPD einen Dämpfer erhalten. Am Wahlabend schien sie stärkste Partei geworden zu sein, am Montagmorgen stellte sich heraus: 6000 Stimmen lag sie hinter der CDU. An ihrem Regierungsanspruch hat dies nichts geändert.

Hannelore Kraft hielt sich vor der Berliner Presse zurück. Die Spitzenkandidatin der NRW-SPD ließ sich zu keiner Aussage über mögliche Regierungskonstellationen verleiten – aus Respekt vor den Parteigremien, so Kraft. Die sollen erst noch beraten, gab sie sich bescheiden. Keinen »künstlichen Zeitdruck«! Nur soviel stand immerhin schon am Montag fest: »Ich will Ministerpräsidentin werden.«

Ja, aber wie? Rechnerisch wären auch eine schwarz-gelb-grüne Jamaika-Koalition oder eine rot-gelb-grüne »Ampel« möglich, FDP und Grüne allerdings haben dies im Vorfeld ausgeschlossen. Dass die SPD dies für voreilig hält, zeigte der Kommen...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.