IG Metall befürchtet Zweiklassenbelegschaft

Gewerkschaft warnt vor neuer Leiharbeitswelle in Baden-Württemberg

  • Von Barbara Martin, Stuttgart
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Über 200 Betriebsratsvorsitzende unterzeichneten eine Erklärung gegen Leiharbeit. Die IG Metall startete damit eine neue Kampagne zum Thema.

Kaum zieht die Konjunktur wieder leicht an, steigt die Zahl der Leiharbeiter. Die IG Metall Baden-Württemberg will sich dagegen wehren. Wenigstens die Beschäftigten ihrer Branche sollen planbare Lebensperspektiven haben. Eine von bislang 203 Betriebsratsvorsitzenden der Metall- und Elektroindustrie unterzeichnete Erklärung gegen Leiharbeit wurde am Montag in Stuttgart vorgestellt, sie ist der Auftakt einer Kampagne gegen prekäre Beschäftigung.

Die Gewerkschaft fühlt sich provoziert von einer Erklärung des Vorsitzenden des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall, Rainer Dulger: Zeitarbeit sei »eines der wichtigsten Flexibilisierungsinstrumente unserer Industrie, insbesondere wenn die wirtschaftliche Entwicklung nicht absehbar ist«.

»Wir brauchen keine modernen Taglöhner«, heißt es dazu in dem Papier der Betriebsräte. Auslastungsschwankungen könnten auf andere Weise, zum Beispiel mit flexiblen Arbeitszeitkonten, ausgeglichen we...

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