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»Geliebte Adresse« in Leipzig

Ein Jahr Jüdisches Gemeindezentrum

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Leipzig (epd/ND). Das jüdische Gemeindezentrum in Leipzig haben im ersten Jahr nach der Eröffnung etwa 7000 Menschen zu Konzerten, Lesungen und Diskussionen besucht. Weitere mehrere Tausend Gäste hätten außerdem die gemeindeinternen Kurse und Workshops verzeichnet, sagte der Leiter der Israelitischen Religionsgemeinde, Küf Kaufmann, am Dienstag in Leipzig. Das Ariowitsch-Haus sei damit zu einer »geliebten Adresse« geworden.

Zur Feier des ersten Geburtstags sei am Sonntag ein Jazzkonzert mit polnischen Musikern geplant. In den kommenden Monaten soll es zudem ein Konzert von Musikern des Gewandhausorchesters, die im gleichen Viertel der Stadt wohnen, unter dem Motto »Shalom, liebe Nachbarn« geben, sagte Kaufmann.

Unter dem gleichen Motto eröffnete am 15. Mai 2009 das jüdische Gemeindezentrum im Leipziger Waldstraßenviertel. Zuvor wurde das sogenannte Ariowitsch-Haus, ein ehemaliges jüdisches Alters- und Pflegeheim, aufwendig umgebaut und erweitert. Unter anderem wegen Rechtsstreitigkeiten mit den Nachbarn zog sich der Umbau über acht Jahre hin. Dieser Zwist sei inzwischen nicht mehr spürbar, sagte Kaufmann. »Es könnte zwar sein, dass jemand noch immer nicht glücklich mit unserem Haus ist«, so der Leiter der Gemeinde. »Doch jetzt kommen viel mehr Menschen als Freunde.«

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