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  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: 1 Min.

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UEFA-Präsident Michel Platini hat vor knapp einem Jahr ein Zeichen gegen Rassismus im Fußball gesetzt. Meinte er jedenfalls. Er bevollmächtigte Schiedsrichter, bei rassistischen Fangesängen ein Spiel abzubrechen. Seitdem wurde ein Spiel in der Leipziger Bezirksliga vorzeitig beendet. Viel mehr Beispiele sind nicht bekannt, und das bedeutet alles andere als das Fehlen derartiger Schmährufe gegen meist farbige Fußballspieler in Europas Stadien. Juventus Turin und Lazio Rom wurden wegen solcher Vergehen der eigenen Fans nun zu 30 000 bzw. 15 000 Euro Strafe verurteilt. Das können beide Vereine locker aus der Portokasse zahlen – die Spiele wurden übrigens fortgesetzt.

FIFA-Präsident Sepp Blatter hatte Platini damals kritisiert, dass ein Abbruch nichts bringen würde. Ganz unrecht hat der streitbare Schweizer diesmal nicht, vor allem wenn der Abbruch so gut wie nie eingesetzt wird, und sich die Schiedsrichter – wohl unter dem Druck der finanzkräftigen Ligen – taub und blind stellen. Nur ein Punktabzug als Strafe würde helfen, sagte Blatter. Auch das ist zweifelhaft, so lang es nur zwei, drei Pünktchen sind.

Zwei Nullen ans Ende der Strafsummen wären vielleicht sinnvoller oder der Zwangsabstieg in die Bezirksliga. Da wird das mit dem Spielabbruch wenigstens mal ausprobiert.

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Das Blättchen Heft 19/18