Jürgen Amendt 14.05.2010 / Kultur

Am Rande des Universums

Linke Medien:

Tom Schimmeck ist Mitbegründer der Berliner Tageszeitung »taz« und arbeitet heute als freier Journalist. Anfang Mai gab er der »Jungle World« ein Interview, in dem es u.a. um das Elend des Hauptstadtjournalismus' ging. Der hat sich längst vom berichtenden Begleiter politischer Ereignisse zum Mitspieler aufgeschwungen. Schimmeck hat darüber kurz vor der Bundestagswahl 2005 in der »taz« einen Text über das sogenannte Alphajournalistenmilieu veröffentlicht, der den treffenden Titel »Arschlochalarm« trug. Schimmecks These: Mit dem Ende des Kalten Krieges kam auch das Ende der politischen Grabenkämpfe in der deutschen Medienlandschaft. Die Journalisten versuchen sich jetzt als Personen auf dem Markt der Eitelkeiten zu profilieren. Nach Schimmecks Aussage hat der »taz«-Artikel seinen Abstieg als Printjournalist beschleunigt; zu einigen Blätter herrsche seitdem Funkstille.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: