Otfried Nassauer 15.05.2010 / Debatte

Thema: Atomwaffenkonzept der USA

US-Präsident Barack Obamas Nuklearpolitik und die NATO

Drei Schritte vor und mindestens zwei zurück – so lautete vor drei Wochen die Überschrift über eine Analyse des »Nuclear Posture Reviews« (NPR) der USA. Mit diesem Bericht legte Barack Obama dem Kongress die Blaupause seiner künftigen Nuklearpolitik vor. Analysiert wurden die Änderungen der deklaratorischen Nuklearpolitik und die Zukunft der strategischen Nuklearstreitkräfte Washingtons nach Abschluss des »Neuen START-Abkommens«. In dieser Ausgabe betrachten wir die Aussagen zur Zukunft der regionalen Abschreckung und ihre Auswirkungen auf Europa und die hier stationieren Nuklearwaffen.

Deutschlands Außenminister, Guido Westerwelle, ist und bleibt ein Minister ohne Fortune. Er erleidet derzeit den nächsten politischen Rückschlag. Seinem Vorhaben, in Gesprächen über das künftige Strategische Konzept der NATO einen Abzug der letzten verbliebenen Nuklearwaffen aus Europa durchzusetzen, droht ein jähes Ende. Ganz so wie 1998 der Idee seines Vorgängers Joschka Fischer, der versuchte, die NATO auf einen Ersteinsatzverzicht für Nuklearwaffen einzuschwören.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: