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Pflegebetten für Ravensbrückerinnen

Förderverein der KZ-Gedenkstätte benötigt dringend Spenden für Hilfstransport nach Simferopol

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Pflegebetten, Matratzen, Rollstühle und Bettwäsche sollen in der Ukraine pflegebedürftigen ehemaligen KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern helfen und ihren Betreuern die Arbeit erleichtern.

Der Förderverein der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück benötigt dringend finanzielle Unterstützung. Schon seit drei Jahren hilft er der Begegnungsstätte »Haus Hoffnung« in Simferopol auf der Krim und dem dortigen Invalidenverein ehemaliger KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter. Betreut werden derzeit 167 Menschen, darunter 50 Ravensbrückerinnen, erzählt Erika Schulz vom Förderverein. 57 Invaliden seien bettlägerig. Da sie sich eine professionelle Altenpflege nicht leisten können, übernehmen Mitglieder des Invalidenvereins diese schwere Arbeit.

»Es wäre für sie eine große Erleichterung, wenn sie Pflegebetten erhalten«, betont Schulz. Nun sei es überraschend gelungen, von einer Pflegeeinrichtung in Neubrandenburg 20 gebrauchte Pflegebetten zu bekommen. Dazu habe man 17 Matratzen neu gekauft und drei Matratzen erhalten, die noch gut in Schuss sind. Dies alles und außerdem Rollstühle, Bettwäsche und andere Güter rollen seit Dienstagnacht zu ihr...


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