Mixa spricht von haltlosen Vorwürfen

München/Berlin (dpa/ND). Zwei Tage nach der Einstellung der Vorermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs gegen den früheren Augsburger Bischof Walter Mixa hat dieser sich über die Berichterstattung beklagt. »Es tut mir weh, dass viele treue Christen wegen der haltlosen Missbrauchsvorwürfe an mir gezweifelt haben«, sagte Mixa der »Bild am Sonntag«.

Am Freitag hatte die Staatsanwaltschaft Ingolstadt mitgeteilt, dass der Verdacht des sexuellen Missbrauchs gegen Mixa sich nicht erhärtet habe. Gleichzeitig aber wurden die Prügelvorwürfe aus Mixas Zeit als Stadtpfarrer von Schrobenhausen massiver. So schrieb Sonderermittler Sebastian Knott in seinem Abschlussbericht von »schweren körperlichen Züchtigungen mit dem Einsatz von Gegenständen, der Dunkelkammer und verbalen Demütigungen seitens des Pfarrers Mixa«.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung