Jürgen Amendt 18.05.2010 / Inland

Uni-Gipfel fast ohne Studenten

Bildungsministerin Schavan will Unmut über Bologna-Reform mit zwei Milliarden Euro besänftigen

Die Bologna-Konferenz, auf der Vertreter von Politik, Verbänden und Hochschulen gestern in Berlin über Reformen der neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master diskutierten, endete ohne greifbares Ergebnis. Der Gipfel war als Reaktion auf die Studentenproteste der letzten Monate einberufen worden.

Schon kurz nach Beginn des Treffens kam es zu einem kleinen Eklat. Vertreter des Bildungsstreikbündnisses und des Studierendenverbandes »Die Linke.SDS« verließen die Konferenz vorzeitig. Über Fragen wie mehr soziale Gerechtigkeit und Demokratie an den Hochschulen sei überhaupt nicht geredet worden, erklärten die beiden Vertreter des Bildungsstreikbündnisses, Hannah Eberle und Jakob Lohmann. Ben Stotz und Stefanie Graf, die für »Die Linke.SDS« an der Konferenz teilnahmen, begründeten ihren Auszug damit, dass Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) nicht bereit gewesen sei, über ein Verbot von Studiengebühren zu diskutieren.

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