Unerhört: rigoros und riskant

Neue Musik: Uraufführungen von Sebastian Stier und Friedrich Schenker

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Publikum hat Schimpfe verdient: Zwei gewichtige Uraufführungen von zwei wesentlichen deutschen Komponisten – Sebastian Stier, Friedrich Schenker – kamen am Wochenende in Rheinsberg, das andere Mal in Brandenburg zu Gehör. Das Rheinsberger Schlosstheater fast leer, der Saal im Brandenburger Theater mäßig besucht: schändlich. Jetzt, wo edel manikürte Finger an die Kultur gehen wie die Hände der alten Weiber, die in Schubläden schon herumgriffeln, obwohl der zu Beerbende noch nicht tot ist, gerade jetzt ist Teilnahme gefragt. Leere Säle sind eingreifende Argumente für Rotstiftler.

Sodann: die Presse, welche immer, sollte sich davor hüten, den Veranstaltern wegen Mangel an Werbung den schwarzen Peter zuzuschieben. Vor gut zwanzig Jahren wären – im ursprünglich besseren Teil Deutschlands – solche Uraufführungen noch Sensationen gewesen. Welch Abstieg! Soll der etwa besiegelt werden?

In Rheinsberg gibt sich die Chef...

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