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Daimler – Star of Apartheid

(ND). Der Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika steht unter keinem guten Stern. Das Problem ist jedoch nicht das DFB-Team, sondern dessen Hauptsponsor: Mercedes-Benz. Bei Südafrikanern, die ihr Leben im Kampf gegen das rassistische Apartheidregime riskierten, ruft das Daimler-Logo schlechte Erinnerungen wach. Daimler verkaufte Fahrzeuge und Maschinen an Polizei und Militär des Apartheidregimes. Fahrzeuge, mit denen die Sicherheitskräfte den politischen Protest bekämpften. Initiativen kündigen deshalb an, am Tag des ersten Deutschlandspiels der WM, dem 13. Juni, Daimler-Niederlassungen mit Protesten heimzusuchen.

www.medico.de/apartheid

»Farbe bekennen« gegen Kriegswerber

(ND). Eine Gruppe von Antimilitaristen tränkte kurz vor Beginn der Berufseinsteigermesse »Step One« am vergangenen Mittwoch in Bad Oeynhausen einen Militärjeep und einen Infotruck der Bundeswehr mit literweise blutroter Farbe. Die Bundeswehr beendete daraufhin ihre Rekrutierungsversuche. Im Internet erschien ein Video der Aktion. Aus Feuerlöschern versprühten die Aktivisten Farbe in und auf die Fahrerkabine, den Auflieger des Trucks und das daneben geparkte Militärfahrzeug. Die Reaktion der Soldaten war zurückhaltend. Die Bundeswehrgegner konnten die Szenerie problemlos verlassen. Das Infomobil der Bundeswehr, das in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs ist, fällt auf unbestimmte Zeit aus. »Wir haben bundesweit fünf solcher Fahrzeuge. Aber einen solchen Anschlag hat es noch nicht gegeben«, erklärte Oberleutnant Iris Evers-Tigges gegenüber der Lokalpresse.

»taz« sagt Veranstaltung ab

(ND). Eine Ankündigung von Hamburger Autonomen, an einer Diskussionsveranstaltung mit dem Landesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft teilzunehmen, führte zur Absage der Veranstaltung. Am vergangenen Donnerstag wollte die »taz« in Hamburg mit Gewerkschaftchef Joachim Lenders über »Polizei und Gewalt« in einem Kulturhaus in unmittelbarer Nähe des autonomen Zentrums Rote Flora diskutieren. Lenders ist für seine umstrittenen Stellungnahmen gegen Linke bekannt. Er sagte seine Teilnahme ab, nachdem Autonome aus dem Schanzenviertel ankündigten, die Veranstaltung werde zum Auftakt der Proteste gegen die am morgigen Donnerstag beginnende Innenministerkonferenz. In einem Schreiben betonten die Autonomen, dass sie mit der Absage »nicht wirklich glücklich« seien: »Wenn es Klamauk gibt, sind wir gerne dabei und wo Lenders auftritt, ist eine dröge, ernst gemeinte Diskussion nicht zu erwarten, sondern Stimmung garantiert.«

Farbe gegen Neonazi-Anwalt

(ND). Die Außenfassade einer Anwaltskanzlei in Berlin-Dahlem wurde am vergangenen Freitag mit Farbbeuteln beworfen. Der Anwalt, der in dem Gebäude auch wohnt, ist für die DVU aktiv und wird Neonazis vom »Deutschen Rechtsbüro (DRB)« als gerichtlicher Beistand empfohlen. Er hat wiederholt rechte Schläger verteidigt, unter anderem einen der vier Neonazis, die im Mai 2000 den Sozialhilfeempfänger Dieter Eich in dem Berliner Stadtteil Buch ermordeten. Anlässlich seines zehten Todestages erinnerten am Pfingstsonntag etwa 350 Demonstranten in Berlin-Buch an den Mord. Sie wandten sich gegen rechte Alltagskultur im Berliner Nordosten und alltägliche soziale Ausgrenzung.

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