Beispieloser Sparplan in Kiel beschlossen

Massive Streichungen vor allem bei Bildung und im Sozialbereich

  • Von Dieter Hanisch, Kiel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Schleswig-Holstein erwartet einen radikalen Sparkurs, wie es ihn in der Geschichte dieses Bundeslandes noch nie gegeben hat. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen von der CDU nennt ihn alternativlos, andere sprechen von einer »Giftliste«.

Die schwarz-gelbe Landesregierung von Schleswig-Holstein hat gestern ein Sparpaket mit Einschnitten in fast allen Bereichen einschließlich der eigenen Gehälter beschlossen. Bis zu den konkreten Haushaltsdebatten kann nun im Parlament ein halbes Jahr lang intensiv über das Konzept diskutiert werden, mit dem die Landesregierung die desolate Haushaltslage in den Griff zu bekommen hofft. Das Haushaltsdefizit von derzeit rund 1,25 Milliarden Euro soll bis 2020 auf null heruntergefahren werden, um den Vorgaben der Schuldenbremse gerecht zu werden.

Landesblindengeld halbiert

Geht es nach dem Willen von Schwarz-Gelb im Norden, werden die Ausgaben in den nächsten beiden Haushaltsjahren bereits um jeweils 125 Millionen Euro gesenkt. Da das Regierungsbündnis im Kieler Landtag nur über eine Mehrheit von einer Stimme verfügt, muss Carstensen zittern, dass nicht Abgeordnete aus seiner Union oder von den Liberalen umfallen.

Die lange Liste des Sparpr...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 481 Wörter (3413 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.