»Hat's den Nächsten erwischt?«

Bodenpersonal an Berliner Flughäfen streikte für einen gemeinsamen Tarifvertrag und bessere Arbeitsbedingungen

  • Von Jörg Meyer, Berlin
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ein Warnstreik des Bodenpersonals an den Berliner Flughäfen führte zu Verspätungen und Flugausfällen. Kritik wurde an Arbeitgebern laut, weil sie Streikbrecher einsetzten und Druck auf die Beschäftigten ausübten.

»Jeder, der hier steht, zeigt großen Mut«, sagt Anita Haroen über ihre streikenden Kollegen. Insgesamt rund 450 Beschäftigte der Bodenverkehrsdienste an den beiden Berliner Flughäfen, Schönefeld und Tegel, streikten am Donnerstag von vier bis zehn Uhr morgens. Sie sind unter anderem zuständig für die Passagier- und Flugzeugabfertigung sowie das Be- und Entladen der Flieger mit Gepäck.

Zahlreiche Flüge wurden gestrichen, noch mehr hatten Verspätungen. Vor allem der Billiganbieter easyJet blieb in Schönefeld am Boden. In Tegel hielten die Beschäftigten eine zentrale Kundgebung ab und zogen anschließend durch das Flughafengebäude. »Gegen das Lohdumping der WISAG – Eine Belegschaft ein Tarifvertrag«, stand auf dem Transparent an der Spitze der Demonstration.

Die Firmen Globe Ground Berlin und deren Tochter Ground Service International (GGB/GSI) mit zusammen rund 1700 Beschäftigten (rund 450 bei GSI) ist seit über 20 Jahren in Berlin ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 776 Wörter (5246 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.