Kaviar auf Staatskosten

Spendenskandal erschüttert die Freie Universität Berlin

  • Von Martin Lejeune
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bei Kaviar und bestem Schampus trifft sich seit 2002 einmal jährlich die Finanz- und Kulturelite New Yorks zu einem üppigen Gelage in einem der exklusivsten Fünf-Sterne-Hotels in der Fifth Avenue. Bezahlt werden die Sausen aus dem Haushalt der Freien Universität (FU). Doch damit soll jetzt Schluss sein. Der Landesrechnungshof ermittelt gegen die FU-Verwaltung wegen der Veruntreuung von Steuermitteln.

Der amerikanische Verein »Friends of Freie Universität Berlin« (FFUB) wurde mit dem Ziel gegründet, mit den auf 3000 geschätzten Absolventen, die nach ihrem Studium an der FU in die USA ausgewandert sind, ein Spendernetzwerk aufzubauen. Seit neun Jahren richtet er jährlich eine Spenden-Gala in New York aus. Anfang 2005 etwa wurden 350 Gäste begrüßt. Der damalige FU-Präsident Dieter Lenzen sagte damals über das Ereignis: »Alle meine Erwartungen wurden weit übertroffen.« Nach einem Bericht von Ursula Lehmkuhl, der noch amtierenden Vizepräsidentin der FU, an den Landesrechnungshof wurde bei den Galas allerdings niemals ein Gewinn gemacht, blieben die Einnahmen »deutlich unter den Erwartungen«.

Über eine Million Euro hat die FU so durch die im Internet als »Spendenverein« bezeichneten FFUB verloren. Von den »Fr...

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